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Jannik Stuhr auf der Grünen Woche - Netzwerk für unsere Region

Auch im Jubiläumsjahr der 100. Internationalen Grünen Woche war der CDU-Bürgermeisterkandidat Jannik Stuhr in Berlin, um die Interessen der Region zu vertreten und wichtige Impulse für die kommunale Arbeit mitzunehmen. Anlass der Reise war die Teilnahme der Gemeinde Stelle am Gemeinschaftsstand Elbe-Wendland in der Niedersachsenhalle. Stelle ist Teil der LEADER-Region Achtern-Elbe-Diek, die den Stand gemeinsam mit der LEADER-Region Elbtalaue, dem Bauernverband Nordostniedersachsen und zahlreichen weiteren Partnern aus der Region betreibt. Dort präsentieren sich Wirtschafts- und Sozialpartner, Projekte der Regionalentwicklung sowie touristische Angebote.

„Die LEADER-Region leistet mit ihrer Arbeit einen ganz wichtigen Beitrag zum Austausch über Regionalentwicklung und zur Vernetzung. Das zu unterstützen liegt mir besonders am Herzen – auch weil ich selbst Mitglied der Lokalen Aktionsgruppe der LEADER-Region war“, betont Stuhr.

Die Internationale Grüne Woche sei darüber hinaus eine besondere Gelegenheit für kommunale Vertreterinnen und Vertreter, in kurzer Zeit zahlreiche Gespräche auf verschiedenen Ebenen zu führen: „Auf der Grünen Woche sind sie alle – aus sämtlichen politischen Ebenen und vielen Behörden. Kommunalpolitik lebt vom Netzwerken. Die Kontakte, die man hier knüpft, helfen einem das ganze Jahr über.“

Neben Gesprächen zur Regionalentwicklung und ländlichen Infrastruktur stand vor allem die künftige Ausgestaltung der EU-Förderperiode 2028–2034 im Mittelpunkt. Stuhr zeigt sich zufrieden: „Wichtig ist, dass wir beim Land auf ein offenes Ohr für die Herausforderungen an die nächste EU-Förderperiode gestoßen sind. Es ist entscheidend, dass wir über das LEADER-Programm weiterhin die ländlichen Räume stärken können.“

Für Stuhr ist klar: Lebendige ländliche Räume seien eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt, wirtschaftliche Stabilität und gleichwertige Lebensverhältnisse. Das LEADER-Programm habe dabei eine besondere Bedeutung, weil es nicht nur einzelne Themenbereiche fördere, sondern eine integrierte ländliche Entwicklung über mehrere Handlungsfelder hinweg ermögliche.

Zugleich hebt Stuhr den demokratischen Mehrwert des Programms hervor: „Durch die Lokalen Aktionsgruppen, in denen Kommunen sowie Wirtschafts- und Sozialpartner gemeinsam über Förderprojekte beraten, werden Demokratie und Eigenverantwortung vor Ort gestärkt.“ Auch die langen Förderperioden seien ein wichtiger Vorteil, da sie Kommunen Planungssicherheit und realistische Umsetzungsfristen geben.

Die Reise habe sich für ihn klar gelohnt, so Stuhr: „Ich komme mit neuen Ideen, vielen Gesprächs- und Austauschangeboten und ganz vielen Eindrücken aus Landwirtschaft, Regionalentwicklung und Wirtschaftsförderung zurück.“ Er ergänzt: „Man muss nicht immer das Rad neu erfinden – oft reicht es, sich anzuschauen, wie andere Regionen Herausforderungen lösen, etwa beim Deichschutz, bei medizinischer Versorgung im ländlichen Raum oder bei bezahlbarem Wohnraum in Dorfregionen.“