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100-Tage-Plan

Bürgermeisterkandidat Jannik Stuhr hat ein Sofortprogramm für seine ersten 100 Tage im Amt vorgestellt. Unter dem Titel „Sofortprogramm für eine Gemeinde, die funktioniert“ bündelt er fünf Maßnahmen, die unmittelbar aus den Erfahrungen seines Wahlkampfs entstanden sind.

„Ich habe in den vergangenen Monaten knapp 1.000 Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern geführt. Dabei ging es natürlich um die großen Zukunftsfragen unserer Gemeinde – aber mindestens genauso häufig um ganz konkrete Dinge im Alltag“, erklärt Stuhr. „Viele Menschen wünschen sich mehr Erreichbarkeit, schnellere Reaktionen, bessere Öffnungszeiten und eine Verwaltung, die moderne Möglichkeiten konsequenter nutzt. Genau dort möchte ich vom ersten Tag an ansetzen.“

Bewusst enthält das Sofortprogramm ausschließlich Vorhaben, die keinen vorherigen politischen Beschluss der politischen Gremien voraussetzen. Stuhr: „Diese fünf Punkte kann ich als Bürgermeister unmittelbar auf den Weg bringen. Wer diese Veränderungen möchte, weiß deshalb bei der Bürgermeisterwahl sehr konkret, wofür meine Kandidatur steht.“

1. Bürgermeister-Sprechstunden vom ersten Tag an

Der direkte Austausch mit den Menschen soll auch nach dem Wahlkampf weitergehen. Bereits an seinem ersten Amtstag will Stuhr den Termin für die erste Bürgermeister-Sprechstunde bekanntgeben. Außerdem plant er wiederkehrende Bürgerdialog-Formate, wie bspw. ein Bauernrechnen.

„Ein Bürgermeister muss wissen, was die Menschen in seiner Gemeinde beschäftigt. Dafür reicht es nicht, nur im Rathaus erreichbar zu sein. Zuhören und ansprechbar bleiben gehört für mich dauerhaft zum Amt.“
– Jannik Stuhr

2. Rathaus-Öffnungszeiten für Berufstätige verbessern

Unter Einbeziehung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bürgerservice sollen die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung angepasst werden. Sie wissen aus ihrer täglichen Arbeit am besten, zu welchen Zeiten besonders viele Menschen ins Rathaus kommen und wo sich Schwerpunkte im Besucherandrang ergeben. Das Ziel ist, dass Berufstätige bessere Möglichkeiten für einen persönlichen Rathausbesuch erhalten. Denkbar sind beispielsweise zusätzliche Nachmittagszeiten. 

„Wer außerhalb der Gemeinde Stelle arbeitet, soll mehr als einmal in der Woche die realistische Möglichkeit haben, persönlich ins Rathaus zu kommen.“
– Jannik Stuhr

3. Neues Beschwerdemanagement einführen

Hinweise auf Schäden, Mängel oder andere Probleme im öffentlichen Raum erreichen die Gemeinde heute auf unterschiedlichen Wegen. In den ersten 100 Tagen will Stuhr deshalb ein zentrales Beschwerde- und Anliegenmanagement aufbauen. Eingehende Meldungen sollen an einer Stelle gebündelt, nach Dringlichkeit priorisiert und anschließend zielgerichtet an die zuständigen Bereiche weitergegeben werden.

Dabei geht es ausdrücklich nicht nur um den Bauhof. Auch andere Anliegen und Beschwerden sollen verlässlich aufgenommen und nachvollziehbar bearbeitet werden. Besonders wichtig ist Stuhr eine Rückmeldung an die Bürgerinnen und Bürger: Wer ein Problem meldet, soll wissen, dass der Hinweis angekommen ist, wer sich darum kümmert und – soweit möglich – wann mit einer Lösung gerechnet werden kann.

„Oft entsteht Frust nicht nur deshalb, weil ein Problem nicht sofort gelöst werden kann, sondern weil Menschen nicht wissen, was mit ihrem Hinweis passiert. Ich möchte, dass Anliegen zentral erfasst, sinnvoll priorisiert und zügig abgearbeitet werden. Das gehört für mich zu einer verlässlichen und bürgernahen Verwaltung.“
– Jannik Stuhr

4. Digitalisierungsstrategie für das Rathaus

Innerhalb der ersten 100 Tage soll gemeinsam mit den Beschäftigten eine Digitalisierungsstrategie erarbeitet werden. Dabei geht es sowohl um zusätzliche Online-Dienstleistungen für Bürger und Unternehmen als auch um Prozessoptimierung. Stuhr bringt hierfür auch seine berufliche Erfahrung als Projektleiter für Verwaltungsdigitalisierung ein. 

„Digitalisierung bedeutet für mich nicht, einen analogen Antrag einfach als PDF ins Internet zu stellen. Es geht darum, Abläufe einfacher, schneller und für Bürger wie Mitarbeiter besser zu machen.“
– Jannik Stuhr

5. Leerstandsoffensive starten

Gemeinsam mit Immobilieneigentümern, Gewerbetreibenden und weiteren Beteiligten will Stuhr innerhalb der ersten 100 Tage ein Konzept gegen den Leerstand von Gewerbeimmobilien erarbeiten und in die kommunalpolitische Beratung einbringen.

„Leerstände prägen leider zunehmend das Erscheinungsbild unserer Gemeinde und schwächen die Attraktivität unserer Gemeinde als Standort. Die Gemeinde kann nicht jedes Problem selbst lösen, aber sie kann Eigentümer, Wirtschaft und mögliche Nutzer an einen Tisch bringen und viel aktiver vermitteln.“
– Jannik Stuhr

„Die Menschen erwarten nicht, dass sich am ersten Tag alles verändert. Sie dürfen aber erwarten, dass vom ersten Tag an gearbeitet, priorisiert und umgesetzt wird“, sagt der Bürgermeisterkandidat. „Ich will, dass sich die Menschen darauf verlassen können, dass unsere Gemeinde Schritt für Schritt besser wird – nicht über Nacht, aber stetig und verlässlich. Mit dem Sofortprogramm möchte ich in den ersten 100 Tagen zeigen, dass dieser Anspruch auch praktisch gilt.“